Hansjörg Schmidt, SPD (WK1) – Hamburgische Bürgerschaft 2011


STECKBRIEF:

Vollständiger Name: Hansjörg Schmidt
Partei: SPD
WK: 1
Geburtstag: 29.10.1974
Geburtsort: Hamburg
Familienstand / Kinder: Verheiratet, keine Kinder
Beruf:. Vertriebsleiter
Mehr Infos (Internet): http://www.hansjoerg-schmidt.de, http://twitter.com/hschmidt, http://facebook.com/HansjoergSchmidt


FRAGEBOGEN:

Was motiviert Sie besonders an der Politik in der Bürgerschaft?
Seit 1997 bin ich Mitglied für die SPD in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und habe mich dort besonders für die Quartiersentwicklung eingesetzt. Meine Leitidee ist die „Politik der guten Nachbarschaft“. Das heißt für mich Menschen zusammenbringen, Bürgerengagement fördern und Beteiligung stärken. Das möchte ich in der Bürgerschaft fortführen. Nie war das Gefälle zwischen den Stadtteilen größer. Ich möchte, dass die Stadtteile in unserem Wahlkreis wieder stärker zusammenwachsen, anstatt sich weiter auseinanderzuentwickeln. In der Bürgerschaft werden hierfür die Weichen gestellt.

Darüber hinaus möchte ich mich für die Medien- und Internetwirtschaft einsetzen. Hamburg droht als Medienstandort ins Hintertreffen zu geraten, hier will ich gegensteuern. Ich sehe auch keinen Widerspruch in der Föderung des Hafens und der Internetwirtschaft. Die Hafen- und Logistikwirtschaft weiß schon lange, wie wichtig das Internet für den Handel ist. Ich denke aber, dass das in der Politik noch nicht so angekommen ist, dies will ich ändern. Darüber hinaus werden in der Netzpolitik viele Entscheidungen getroffen, die durch die zunehmende Digitalisierung immer mehr Lebensbereiche von uns allen betreffen. Mir geht es um einen chancenorienterten Umgang mit den neuen Möglichkeiten.

In welchen Ausschüssen werden Sie sich engagieren?

Meine bisherigen Schwerpunkte sind Stadtplanung und Stadtteilentwicklung. Die Medien- und Netzpolitik wird im Kultur-, Kreativwirtschafts- und Medienausschuss und im Wirtschaftsausschuss behandelt.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Wenn es nicht in die Ferne auf Reisen geht, am liebsten bei einem Fußballspiel des HSV oder mit der Familie.

Bitte weisen Sie mit einfachen Begriffen/Stichwörtern auf Ihre parteipolitische Ausrichtung in der anstehenden Wahlperiode hin (maximal 300 Zeichen).

Pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, diese Maxime Helmut Schmidts hab ich mir zu eigen gemacht. Ziele und Werte haben und über einen klaren Kompaß verfügen, keine Wolkenkuckucksheime bauen, sondern konkret den Menschen helfen, darauf kommt es meiner Meinung nach an.

Was verbindet Sie mit Hamburg?
Hamburg ist meine Heimat. Ich kenne kaum eine andere Stadt, in der großstädtische Atmosphäre und kleinteiliger Stadtteilflair so fließend in einander übergehen. Eben noch in der mondänen Hafencity ist man 5 Minuten später im gutbürgerlichen Hamm und erfreut sich an der Ruhe im Hammer Park.

Ihr größter Erfolg? (privat oder beruflich)
Gemeinsam mit einigen Freunden haben wir aus dem Nichts ein mittelständisches Softwareunternehmen gegründet, welches in diesem Jahr den zehnten Geburtstag feiert.

Ihre größte persönliche Stärke? Ihre größte Schwäche?
Meine Frau sagt, meine größte Stärke ist gleichfalls eine meiner Schwächen: Ich habe jede Menge gute Ideen, aber häufig bleiben es eben nur gute Ideen.

Ihr Lieblingsort in Hamburg?
Das Genno’s in Hamm. Ein kleines Restaurant mit sehr guter Küche.

Kurz-URL: http://www.hh-zeitung.de/?p=1352

geschrieben von am Feb 3 2011. abgelegt unter Kandidaten Hamburg-Mitte. Antworten verfolgen RSS 2.0. .

.

Slideshow